Ein in Barleben wohnender Kollege hat mich auf einen interessanten Artikel im Mitteilungsblatt der direkt vor den Toren Magdeburgs liegenden Gemeinde Barleben - dem Mittellandkurier - aufmerksam gemacht.
In Barleben freut man sich, dass sie Stadt nicht sein sagen konnte. Aber es
liegt auf der Hand dass hier auch andere Gründe eine Rolle Spielen. Die
Kassen Magdeburgs sind leer, die Barlebens voll, da sind die
Begehrlichkeiten Magdeburgs auf eine Zwangseingemeindung schon mehrfach
öffentlich zum Ausdruck gebracht worden.
Da versucht nun also
Barleben mit gewisser Freiwilligkeit die Stadt zu unterstützen, wohl
aber die Kontrolle behaltend. In diesem Fall soll der Magdeburger Zoo vom städtischen Eigenbetrieb in eine gGmbH umgewandelt werden,
mit einem 10%igen Gesellschafter Barleben. Für den Zoo natürlich eine
Chance, aber ich denke und hoffe, dass das eine perspektivische
Eingemeindung oder zumindest einen regionaler Finanzausgleich nicht
verhindert. Magdeburg ist einfach das Zentrum, das hier in der Gegend
alles zusammenhält.
Interessant ist in dem Artikel auch ein Satz
des Barleber Bürgermeisters Franz-Ulrich Keindorff: "Es kann nicht
sein, das Halle einen Zoo hat und Magdeburg einen Tiergarten." Ja, also
wo der Mann Recht hat hat er Recht. 
PS: Wer viel Zeit hat, dem sei mal ans Herz gelegt sich die Ausgaben des Mittelandkuriers anzuschauen. Und die Aufgabe hierbei ist, zu zählen wie oft der Bürgermeister Keindorff jeweils abgebildet ist. Im Oktober auf 23 Seiten insgesamt 15mal. Respekt!