Schlittenfahren

Heute waren wir in Schierke zum Schlittenfahren. Im Harz sind zur Zeit optimale Schneebedingungen. Nicht zu kalt, trocken und viel Schneee. Wir haben die Gelegenheit genutzt an einem Wochentag zu verreisen, morgen wird es hier bestimmt voll.

So konnten wir auf freien Wegen problemlos Schlittensausen. Tim hats gefallen - auch wenn er trotz Sturz kopfüber in den Schnee gefallen ist - Tim hat immernoch gelacht. ;-)

Schnappi-Wahnsinn

Da das Schnappi-Generve diese Woche auf Radio SAW (hier auch zum reinhören) seinen Höhepunkt erreichen dürfte und Tim das Lied nun auch schon trällern kann, habe ich mich mal auf die Recherche nach dem Warum begeben.

Bei der Märkischen Allgemeinen, Telepolis und derStandard.at wird man dann auch fündig. Das Schnappi-Lied wurde bereits 2001 für einen kleinen Krododilfilm der Sendung mit der Maus aufgenommen, gesungen von einem damals fünf Jahre alten Mädchen namens Joy Gruttmann.

Doch damals war es noch ein einfaches kurzes Kinderlied. Bekannt wurde es dann über das Internet, denn irgendjemand hat ein MP3 daraus gemacht und es ins Netz gestellt. So wurde es als kostenloses Lied bekannter und bekannter, bis es Universal Dezember als Single herausbrachte. Und nun, obwohl das Lied weiterhin kostenlos erhältlich ist, verkauft es sich so gut, dass es sogar die Singel-Chartspitze erobert hat.

Damit führt uns Schnappi das kleine Krokodil gut vor Augen wie absurd die Meinung der Plattenindustrie ist, nämlich das illegale Musikdownloads die Verkaufszahlen senken. Schnappi zeigt das Gegenteil, auch wenn ich es nicht so recht nachvollziehen kann warum eigentlich.

[Mobile-Blogging] Liegengeblieben

Eben sind wir nochmal schnell zu McDoof, und ausgerechnet in Ottersleben passiert es. Der Motor stottert plötzlich wieder so, es stinkt und Sekunden später qualmte der Motor auch schon. Ein Blick in dem Motorraum, und das entleerte sich das kühlwasser auch schon über die Straße. Shit. :-(

Nachtrag: Jetzt steht das Auto in der Botanik, 22 Uhr waren wir erst wieder zu Hause. :-(

Alte Postleitzahlen

Kennt ihr euch noch an eure Postleitzahl vor der Reform 1993? Da nach der Wiedervereinigung die vierstelligen Postleitzahlen nicht mehr eindeutig waren, musste immer ein W oder ein O vor die eigentliche PLZ geschrieben werden. Meine kenne ich gar nicht mehr, wenn ich raten darf würde ich auf 3035 und 3030 tippen.

Gestern haben wir aber ein interessantes Schild an der Buchhandlung Lesefieber gesehen:
dort nutzt man das System nämlich noch immer. :-)

Update: Ich hab gut gelegen, meine frühere PLZ war O-3035. Herausbekommen habe ich das über den Bookmark Konverter der Uni Frankfurt. Muss ich mir unbedingt bookmarken.

Aufmärsche und Havariemanagement

Heute war es mal wieder soweit. Die Rechten haben einen sogenannten Trauermarsch veranstaltet, und dann waren die Linken natürlich auch nicht weit. Total überraschend kamen die Demonstrationen aber für die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), denn heute lief für die Straßenbahnen in der Innenstadt so gut wie gar nichts.

"Aufmärsche und Havariemanagement" vollständig lesen

Deutsch für OBU

Für meinen gerade geschriebenen Eintrag 'Mautsystem weckt Begehrlichkeiten' bin ich auf mehrere Schreibweisen für die OBU gestossen:

Die Wikipedia schreibt On-Board-Unit. Die ARD mit W wie Wissen schreibt dagegen On-Bord-Unit. Der Betreiber Toll-Collect nennt das Gerät On-Board Unit. Und einer der Hersteller, nämlich EFKON, nennt sein Produkt dann On Board Unit. Toll.

Ist das schonmal jemand aufgefallen? ;-)

Mautsystem weckt Begehrlichkeiten

Tja, die Stimmen klingen nicht ab. Unser ach so tolles und geniales Mautsystem kann doch schliesslich auch perfekt PKWs überwachen.

Sorry, aber warum so kompliziert und bürokratisch? Die Grünen haben es schonmal vorschlagen und waren dann bei den Deutschen unten durch. Die wirklich einfachste Lösung, die Steuer wird komplett über den Kraftstoff abgerechnet. Wer viel verbraucht zahlt viel, wer wenig fährt zahlt wenig.

Aber um unsere deutsche Industrie zu fördern bekommt wohl irgendwann lieber jeder PKW eine On-Board-Unit.

15 Millionen für Radwege

Das Radwegenetz der Stadt Magdeburg soll bis 2012 von jetzt 340 Kilometer auf 481 Kilometer vergrößert werden. Seit 1991 hat die Stadt rund 12 Millionen Euro in den Ausbau des Netzes investiert. In den kommenden sieben Jahren sollen es noch einmal 15 Millionen Euro werden. Das geht aus dem Radverkehrskonzept der Stadt hervor, das ab dem 17. Januar in einer neuen Broschüre des Stadtplanungsamtes veröffentlicht wird.

[...]

Das Konzept selbst folgt dem immer größer werdenden Interesse der Bürger am Radfahren. So ist zum Beispiel der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr seit 1990 von neun Prozent auf 16,5 Prozent gestiegen. Auch gibt es in 85 Prozent aller Magdeburger Haushalte mindestens ein Fahrrad.

Die Volksstimme zur Veröffentlichung des Radverkehrskonzeptes der Stadt Magdeburg, außerdem schreibt sie noch das und das.

Klingt natürlich ersteinmal toll, 15 Millionen investiert die Stadt für die Radfahrer. Aber ich behaupte jetzt mal, dass das nicht für die Radfahrer gemacht wird, sondern um freie Fahrt für den motorisierten Verkehr zu schaffen (ja, es gibt auch sinnvolle Maßnahmen in dem Konzept). Den das oberrangige Ziel ist es den Radverkehr vom Autoverkehr zu entflechten, ja runter von der Fahrbahn, rauf auf den Fußweg. An der Albert-Vater-Straße (Fahrtichtung Westen, Auffahrt zum Magdeburger Ring Richtung Süd) kann man sich das dann z.B. angucken wie die Stadt sich das vorstellt. Die Radfahrer müssen für die einfache Querung dieser Straße exakt zwei Ampelphasen abwarten, von denen eine per Knopf erst angefordert werden muss.

Während für den Autoverkehr auf langen Strecken grüne Wellen programmiert werden, können Radfahrer nichtmal in einem Zug eine Straße überqueren. Und das weiß die Stadt auch.

Berlin, Berlin

Heute haben wir wie vor zwei Jahren zum Dreikönigstag einen Ausflug nach Berlin gemacht. Unser eigentliches Ziel war das Loxx. Aber da Tim so begeistert 'Doppelbus' oder Stoppeldockbus' gefahren ist, haben wir die Zeit etwas verpennt. Naja, immerhin kennt Tim jetzt Berlin, vor zwei Jahren hat er ja noch nicht so viel mitbekommen. Und eine Fahrt mit Doppelstockbus und S-Bahn hat ihm auch sehr gefallen.

Was mir aufgefallen ist: die Straßenbahn in Berlin heißt jetzt MetroTram. Also aufpassen.

Was für ein großmütiger Zug

Sag mal einer, kommen die klar?

Jetzt darf sich der Osten freuen. Gönnen möchte man es ihm von Herzen. Wenn das Ampelmännchen schon bald im offiziellen Auftrag von den östlichen Bezirken der Stadt in die westlichen rübermacht, ist dies ein schöner, ein großmütiger Zug des Senats. Damit wird auch viel wiedergutgemacht. Die Geste kommt zwar spät, aber wer zählt schon die Jahre, wenn einem soviel Gutes widerfährt.

Und schließen tut der Artikel so:

Bleibt nur zu hoffen, daß dies im Osten auch Anerkennung findet.

Naja.

[Berliner Morgenpost]

EC-Zahlung im Supermarkt

Eben im Supermarkt nebenan. Als wir unseren Einkauf mit EC-Karte bezahlen wollten ist die Kasse abgestürzt, sowas hab ich ja noch nie erlebt. Da dort meist nur eine Kasse benutzt wird und diese nur durch die Filialleiterin wieder angeschaltet werden konnte, hat es dementsprechend gedauert und die Schlange wurde dementsprechend länger...

Wer ist hier Blöd?

Unsere großen Elektronik-Discounter (darf man das eigentlich Discounter nennen?) ködern heute und morgen (Saturn) und heute (MediaMarkt) mit Preisnachlässen.

Da wir gerade nach einem Fernseher suchen war ich heute dort. Etwas überrascht hat mich aber der starke Ansturm, während im Saturn ja nur die 50m-Schlangen an den Kassen zu bewundern waren, kam bei beiden MediaMarkt-Märkten ja noch ein weiträumiges Verkehrschaos durch anreisende Kaufinteressanten dazu.

Also die Fernsehpreise laden überraschenderweise tatsächlich in Internet-Preisregionen. Aber ich weiß noch nicht ob ich dafür blög genug bin mich eine halbe Stunde anzustehen. :-(

Update: Heute nachmittag waren wir nochmal bei der Pfalberg-Filiale - der absolute Horror. Die haben den Markt wegen Überfüllung geschlossen und die Leute haben draußen in großer Anzahl (!) um Einlass begehrt. Das war uns dann aber wirklich zu blöd. Im Bördepark wars leerer, und wenn man die richtigen Anfahrten kennt stand man auch nicht im Stau. Achja, wir haben uns doch zu einem Fernseher hinreißen lassen. Hat leider nicht ins Auto gepasst, so dass mein Vater mit Auto aushelfen musste. ;-)